Hier finden Sie eine Dokumentation unserer vergangenen Veranstaltungen:

18. November 2016
Erzählabend mit Jessica und Nicole Stellbrink

“Dit und Dat …und noch viel Mär”

Märchen erzählen ist Tradition, sinnliches und sinnvolles Erleben von Sprache – und somit Nahrung für die Seele, die Freude macht!

An diesem Abend voller Märchen und Geschichten zeigen die Erz.hlkünstlerinnen Nicole und Jessica Stellbrink abwechslungsreiche Möglichkeiten, Geschichten zu erzählen!

Der Abend richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die die Kunst des Erzählens als Handwerkszeug in ihren pädagogischen Alltag aufnehmen möchten – aber auch an Eltern und Großeltern, die ihre Kinder über ein lebendiges Erzählen in die große Welt der Geschichten einladen möchten.

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26. Mai 2016
Vortrag von Mag. Theresia Herbst, Psychologin

“Dyskalkulie – Rechenstörungen erkennen und behandeln”

Rechnen stellt eine zentrale Schlüsselqualifikation zur Bewältigung des Lebens dar. Statistisch gesehen ist die Dyskalkulie eher „weiblich“, häufig unbemerkt und unbehandelt, mit Angst besetzt und es gibt nur wenige Therapieangebote außerhalb der Schule. Kinder mit Schwierigkeiten beim Rechnen können ihre Probleme häufig einige Zeit lang in der Grundschule kompensieren. Wenn sich der Verdacht auf eine Rechenstörung erhärtet, haben sie allerdings häufig den An- schluss an den Unterricht verloren und eine ausgeprägte Sekundär- problematik wie Ängste, Schulaversion oder Verhaltensauffälligkeiten entwickelt.

Theresia Herbst stellt in Ihrem Vortrag die Entwicklung des mathematischen Denkens und der Rechenfertigkeiten sowie die Erscheinungsformen der Dyskalkulie in der Kindheit und deren Therapiemöglichkeiten vor.

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VortragBaer
02. Oktober 2015
Vortrag von Dr. Udo Baer, Traumatherapeut

“Das Drama der Leere – Wenn Bindung nicht gelingt”

Hinter vielen anhaltenden Kinder-Problemen verbergen sich konkrete Bindungsstörungen. Diese können zahlreiche Ursachen haben, die sich meist der Kenntnis von Erwachsenen entziehen. Fast immer jedoch gründen sie sich auf Leere-Erfahrungen, die das betroffene Kind in frühen Lebensjahren machen musste. Die Folgen daraus können Symptome wie Lernschwäche und aggressives oder (ver)störendes Verhalten sein.

Dr. Udo Baer beschreibt bildhaft, woran man Leere-Erfahrungen und Bindungsstörungen bei Kindern erkennen kann und stellt Methoden vor, mit denen man ihnen wirksam begegnen kann.



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28. November 2014
Ein Gespräch mit Dr. Andreas Weber, Biologe, Philosoph und Autor über

… ein zeitgemäßes Naturverständnis
… sagenhafte Entdeckungen im Unkrautbeet des heimischen Gartens
… die Vereinbarkeit von Ökologie und Ökonomie
… warum für Kinder das Spielen im Matsch so wichtig ist
… die Angst des Pädagogen vor dem Wachstum seiner Schüler
Neurowissenschaft und Naturromantik

Moderation: Prof. Dr. Tanja Pütz

Menschen suchen die Natur, weil sie etwas in sich selbst verloren haben.”

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24. April 2014
Filmpremiere: FRÜHE BILDUNG von Sönke Held und Tanja Pütz

Der Film liefert einen Einblick in die pädagogische Arbeit mit jungen Kindern unter 6 Jahren und ihren besonderen Bildungsbedürfnissen. Wie kann man Kinder in diesen Altersstufen begleiten und individuell fördern? Hierzu liefert die Montessori-Pädagogik wertvolle Impulse, die im Spiegel einer aktuellen Bildungsdebatte präsentiert werden.

In einfühlsamen Beobachtungen aus dem Alltag in Kinderhaus und Krippe wird ein praxisnaher Blick in die heutige Montessori-Arbeit eröffnet: Kinder setzen sich in einer vorbereiteten Umgebung mit ihrer Umwelt auseinander, Erzieher/innen begleiten sie dabei.

Neben den aktuellen Aufnahmen aus Deutschland gibt es historische Aufnahmen aus einem Berliner Kinderhaus von 1930 sowie internationale Aufnahmen von Montessori-Einrichtungen aus Japan, USA, Haiti und Indien zu sehen!

Alle Impressionen werden von Montessori-Experten und Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen kommentiert. So entsteht ein vielschichtiger, bereichernder Blick auf das Thema. Es kommen neben vielen anderen Interviewpartnerinnen und –partnern der bekannte Psychiater und Neurowissenschaftler Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, der renommierte Bildungsforscher Prof. Dr. mult. Wassilios E. Fthenakis, die reformpädagogisch orientierte Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Tanja Pütz und der Hamburger Porträtfotograf Walter Schels zu Wort.

Der Film richtet sich an alle Bildungs-Interessierten und ist auch für Laien ohne Vorkenntnisse leicht verständlich.

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14. Februar 2014
Im Vergleich: MONTESSORI PÄDAGOGIK und WALDORF PÄDAGOGIK
mit Prof. Dr. Tanja Pütz (FH Kiel) und Prof. Dr. Jost Schieren (Alanus Hochschule)

Die beiden Vortragenden ziehen Vergleiche und markieren Unterschiede zwischen der MONTESSORI PÄDAGOGIK und der WALDORF PÄDAGOGIK. Die Grundideen der beiden pädagogischen Konzeptionen werden dabei kurz vorgestellt: Was versteht man unter Rudolf Steiners “Wesensgliedern des Menschen”, was beinhaltet die “Kosmische Erziehung” Maria Montessoris? Welches Menschenbild liegt ihnen jeweils zugrunde? Welche Rolle kommt Lehrern, den Schülern und den Eltern zu? Im Anschluss an das öffentliche Podiumsgespräch gibt es die Möglichkeit für das Publikum, Fragen zu stellen bzw. die formulierten Thesen zu diskutieren.

Flyer Download: Einladung_ImVegleich_Montessori_Waldorf